Der Bau des KKL

KKL Luzern Lucerne Festival Konzertsaal Georg Anderhub

1992, nach der erfolgreichen Volksabstimmung über einen Projektierungskredit für den Bau eines neuen Konzerthauses ging die Federführung der Planung am Europaplatz von der Stadt Luzern weg in die Hand der neu gebildeten Projektorganisation, der Projektierungsgesellschaft. Die Fachkompetenz wurde Thomas Held als Projektleiter übertragen. Jean Nouvel war der Architekt. Durch die Gründung der Trägerstiftung im Jahr 1994 fand die organisatorische Ausgestaltung des grossen Projekts am Europaplatz ihre endgültige Rechtsform. Unter der treibenden Kraft der Trägerstiftung nahm die Projektierung am Europaplatz konkrete Gestalt an. Sie führte von der diffusen Kulturraumplanung mit unterschiedlichen Projektvarianten über die Planung des Neubaus eines Konzerthaussolitärs bis zum Konzept eines vollintegrierten Kultur- und Kongresszentrums am See. Es versteht sich, dass es nur dank grosser Solidarität zwischen der öffentlichen Hand und den privaten Organisationen möglich war, das Jahrhundertwerk Luzern anzugehen und zu vollenden, wobei der Stimme der Stiftung Konzerthaus als der stärksten Gruppierung privater Kreise und Schrittmacherin für den Bau eines neuen Konzerthauses (neben ihr gehören zu diesen die Kunstgesellschaft und der Hotelierverein) entscheidendes Gewicht zukommt. Das hohe Engagement der Stiftung Konzerthaus Luzern für das Gelingen des Werks über die Bauphase hinaus fand ihren Ausdruck in deren Beteiligung als Kernaktionärin an der KKL Luzern Management AG, die als Betreiberin die Verantwortung für die Inhalte des Kultur- und Kongresszentrums übernommen hat.

 

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